San Bartolomé de Tirajana erlebte am Freitag, den 27. Februar 2026, eines der heftigsten Wetterereignisse der jüngeren Geschichte. Die starke atmosphärische Instabilität führte zu zahlreichen Zwischenfällen, die die Aktivierung des städtischen Notfallplans und den Einsatz eines großangelegten Sicherheitseinsatzes erforderlich machten.
Der Stadtrat berichtete, dass er von Mitternacht bis zum Morgen über hundert Anrufe entgegennahm, die hauptsächlich mit dem Wind zusammenhingen. In einigen Teilen der Stadt erreichten die Windböen Geschwindigkeiten von fast 70 Kilometern pro Stunde. Die Einsätze konzentrierten sich auf die Beseitigung von beschädigten Gebäudeteilen, entwurzelten Palmen und anderen großen Bäumen, defekten Straßenlaternen und Hindernissen auf den Straßen. Vereinzelt kam es auch zu Stromausfällen und Schäden an der windgefährdeten Infrastruktur.
Zu den schwerwiegendsten Vorfällen zählten mehrere in Beherbergungsbetrieben, wo eine umstürzende Palme zu leichten Verletzungen führte. Trotz der Heftigkeit des Sturms wurden keine schweren Verletzungen gemeldet.
Um der Situation zu begegnen, mobilisierte der Stadtrat über zweihundert Einsatzkräfte, darunter Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz sowie Mitarbeiter städtischer Dienste wie Reinigung, Grünflächenpflege und Straßenbau. Geplante Outdoor-Aktivitäten am Wochenende wurden abgesagt, Sportanlagen und Parks geschlossen und an den Stränden Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Bürgermeister Marco Aurelio Pérez hob die gute Koordination der städtischen Dienste und die schnelle Reaktion auf dieses außergewöhnliche Wetterereignis hervor.











