Mittwoch, 13. Mai 2026
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Madrid investiert 40 Millionen Euro in Endesa im Süden Gran Canarias, um die Versorgung zu sichern

Madrid investiert 40 Millionen Euro in Endesa im Süden Gran Canarias, um die Versorgung zu sichern

YURENA VEGA - M24H Samstag, 28. Februar 2026

Die spanische Regierung hat die finanzielle Unsicherheit bezüglich der Energieversorgungssicherheit des wichtigsten Wirtschaftszentrums der Kanarischen Inseln endgültig beseitigt. Mit einem Beschluss der Generaldirektion für Energiepolitik und Bergbau vom 3. Februar 2026 hat das Ministerium für den ökologischen Wandel Investitionen in Höhe von über 40,5 Millionen Euro für die Modernisierung der Kraftwerke auf Gran Canaria bewilligt, die von Unión Eléctrica de Canarias Generación (Endesa) betrieben werden.

Der Großteil dieser Kapitalspritze konzentriert sich strategisch auf den Kraftwerkskomplex Barranco de Tirajana im Süden der Insel. Diese Infrastruktur, eine Schlüsselkomponente für den Tourismus und die Industrie, erhält Investitionen in Höhe von insgesamt 40.525.610 €, die im Rahmen des zusätzlichen Vergütungssystems anerkannt werden. Diese Maßnahme sichert somit die Rentabilität und Instandhaltung von GuD-Kraftwerken und Gasturbinen, die für die Verhinderung von Versorgungsausfällen in einem isolierten und hochgradig anfälligen Stromnetz unerlässlich sind.

Die Aufschlüsselung der Finanzmittel zeigt, dass über 14,2 Millionen Euro für das Projekt Endesa GC-BA-03 und 13,6 Millionen Euro für die GC-BA-04-Gruppe vorgesehen sind. Beide Projekte umfassen die Installation von Kombikraftwerken in einer 2x1-Konfiguration im Umspannwerk Barranco de Tirajana. Zusätzlich sind 12,5 Millionen Euro für eine Hochleistungsgasturbine am selben Standort eingeplant, wodurch der Süden Gran Canarias als Hauptempfänger dieser Modernisierungsmittel weiter gefestigt wird.

Der Beschluss umfasst auch kleinere Projekte im Kraftwerk Jinámar, wo jeweils 2,7 Millionen Euro für die Modernisierung der Gasturbinen bewilligt wurden. Alle diese Investitionen haben eine Laufzeit von zehn Jahren und bieten Endesa damit finanzielle Stabilität für den Betrieb dieser Anlagen. Mit diesem Verwaltungsakt wird ein 2024 eingeleitetes wettbewerbliches Ausschreibungsverfahren abgeschlossen, das darauf abzielt, die zusätzlichen Erzeugungskosten in den nicht-halbinselischen Gebieten auszugleichen und sicherzustellen, dass die Energiewende auf den Inseln die Systemsicherheit nicht gefährdet.

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