Die Solidarität der Kanarischen Inseln hat einmal mehr den Atlantik überquert und die Lebensrealität in einer der am stärksten gefährdeten Regionen Westafrikas verändert. In der ländlichen Gemeinde Sangué in der Region Thiès, etwa 80 Kilometer von der senegalesischen Hauptstadt entfernt, können dank eines unerwarteten Verbündeten – eines von Gran Canaria gespendeten Fahrzeugs – mehr als 360 Kinder ihr grundlegendes Recht auf Bildung wahrnehmen.
![[Bild #22603]](https://maspalomas24h.com/upload/images/02_2026/7310_maspalomas24hcom-2.jpeg)
Dieser kleine Bus, der die logistischen Herausforderungen zwischen dem Archipel und dem Festland gemeistert hat, ist das Ergebnis einer strategischen Allianz zwischen der Abteilung für Internationale Solidarität des Inselrats von Gran Canaria und dem Rotary Club Maspalomas. Das Fahrzeug wurde speziell für die Schule Mère Paule Lapique bestimmt, eine Einrichtung, die sich bemüht, Kindern in einer Region Bildung zu ermöglichen, in der der Zugang zu Klassenzimmern aufgrund großer Entfernungen und unzuverlässiger Transportmöglichkeiten nicht immer gewährleistet ist.
Die Schlüsselfigur dieser humanitären Hilfsaktion war die Vermittlung von Oberst J. Álvaro M.-Villalobos C. von der Luftwaffe und der Raumfahrtbehörde. Dieser Offizier, der derzeit das INTA-Raumfahrtzentrum auf den Kanarischen Inseln leitet, war das notwendige Bindeglied für die Koordination des Transports und der Auslieferung des Fahrzeugs. Sein Einsatz unterstreicht die Bedeutung humanitärer Diplomatie und der Zusammenarbeit zwischen zivilen und militärischen Institutionen, um sicherzustellen, dass die Hilfe buchstäblich bis in die entlegensten Gebiete vordringt.
Für die Kinder von Sangué ist dieser Bus nicht nur ein Transportmittel, sondern ein Instrument für soziale Gerechtigkeit. In einer Region, in der viele Kinder die Schule abbrechen müssen, weil sie keine Bildungseinrichtungen erreichen können, sorgt dieses Fahrzeug dafür, dass Bildung kein Privileg weniger ist, sondern zum Alltag gehört. Die Kooperationsbemühungen der Kanarischen Inseln von Maspalomas aus sind weiterhin eine treibende Kraft für Veränderungen im Nachbarland.











