Das Amtsblatt der Kanarischen Inseln hat diese Woche den Fahrplan für den Jagdsektor der Insel bestätigt. Gemäß dem Inselratsgesetz und den regionalen Jagdvorschriften hat das Umweltministerium die Öffnung von Hundetrainingsplätzen für die Saison 2026 genehmigt. Im Süden der Insel gilt diese Maßnahme als Startschuss für eine Aktivität, die Hunderte von Jagdbegeisterten aus dem Hochland von Tirajana bis zu den Schluchten von Mogán anzieht. Barranco de Los Vicentes, Ayataca und Hoya de la Salvia sind die genehmigten Standorte.
Der vom Biodiversitätsdienst erstellte Kalender legt eine klare Aufteilung fest, um den Artenschutz zu gewährleisten. Seit dem 8. Februar besitzen Jäger im Süden Genehmigungen für die Wintersaison, in der die Arbeit mit Hunden ausschließlich ohne Schusswaffen durchgeführt wird. Diese Phase dauert bis zum 6. Juni und dient als Vorbereitung auf die Sommersaison, die nur einen Tag später, am Sonntag, dem 7. Juni, beginnt.
Die Inselverordnung betrifft nicht nur Jagdhunde, ein zentrales Element der Traditionen der südlichen Mittelinsel, sondern regelt auch die Nutzung von Greifvögeln. Die Regelungen sind jedoch eindeutig: Alle Übungsgebiete im Süden und im Rest der Insel werden mit Beginn der Jagdsaison 2026 geschlossen, um eine Überanstrengung des Wildes zu verhindern und eine geordnete Bewirtschaftung der Wildbestände zu gewährleisten.
Für Jagdgruppen in Gemeinden wie Santa Lucía, Mogán und San Bartolomé de Tirajana ist diese Regelung von entscheidender Bedeutung. Der Gesetzestext schreibt vor, dass das Training in klar gekennzeichneten Bereichen stattfinden muss, für die der Inselrat zuständig ist. Ziel ist es, den notwendigen Bewegungsbedarf der Tiere mit dem Schutz der Artenvielfalt in einem so sensiblen Ökosystem wie den Naturschutzgebieten an den Südhängen in Einklang zu bringen, wo das Gleichgewicht zwischen Wildtieren und menschlichen Aktivitäten stets heikel ist.











