All-inclusive-Reisen in den Süden Gran Canarias mit Flügen ab 549 €. Gran Canaria startete diesen Winter eine ambitionierte Werbekampagne in Rumänien, einem Markt, der sich von einem vielversprechenden Ziel zu einer strategischen Priorität entwickelt hat. Zwischen dem 8. und 13. Februar bereiste die Delegation der Insel die wichtigsten Wirtschaftszentren des Landes, von der boomenden Region Siebenbürgen bis zur Hauptstadt Bukarest, mit einem klaren Ziel: die neue Generation rumänischer Touristen zu gewinnen, deren Kaufkraft im letzten Jahrzehnt ein beispielloses Wachstum erlebt hat.
Der niedrigste Lohn in Rumänien beträgt derzeit 60 % des Gehalts eines Kanariers in derselben Position, bei deutlich niedrigeren Lebenshaltungskosten im Heimatland, was den Rumänen mehr Spielraum für Urlaubsreisen lässt. Das durchschnittliche Bruttogehalt liegt bei rund 1.600 € pro Monat. In Städten wie Cluj-Napoca (dem Technologiezentrum, wo Gran Canaria Tourism kürzlich eine Werbekampagne gestartet hat) übersteigen die Gehälter im IT- und Dienstleistungssektor jedoch leicht 2.500 €. Das durchschnittliche Bruttogehalt auf den Kanarischen Inseln liegt bei etwa 1.630–1.700 € pro Monat. Dies ist aufgrund der Bedeutung des Dienstleistungs- und Gastgewerbes eines der niedrigsten in Spanien. Entscheidend ist: Zum ersten Mal in der modernen Geschichte ist das durchschnittliche Gehalt eines Rumänen nach Steuern höher als das eines Gran-Canariers.
Die in Partnerschaft mit dem Reiseveranstalter Karpaten Turism durchgeführte Initiative trägt einer unbestreitbaren wirtschaftlichen Realität Rechnung. Rumänien ist europaweit führend beim Lohnwachstum: Das Durchschnittsgehalt liegt bereits bei 1.600 € und der Mindestlohn soll bis 2026 auf 795 € steigen. Diese wirtschaftliche Dynamik hat die Nachfrage nach hochwertigen internationalen Reisezielen angekurbelt – eine Nachfrage, die Gran Canaria in den Süden der Insel lenken möchte, indem es die von Wizz Air für den kommenden Sommer geplante Erhöhung der Flugkapazität um 35 % unterstützt.
Die Strategie setzt auf Dezentralisierung und löst sich von der ausschließlichen Konzentration auf die Hauptstadt. Die professionelle Roadshow machte Station in Cluj-Napoca, dem Technologiezentrum des Landes, und Oradea – Städte mit einer wachsenden Mittelschicht und hoher Kaufkraft. Bei diesen Veranstaltungen präsentierte Gran Canaria Tourism, begleitet von führenden Hotelketten wie Lopesan, Barceló und Livvo, den lokalen Reisebüros die Vorzüge der Insel und hob Sicherheit, Klima und exzellente Hotels als entscheidende Alleinstellungsmerkmale gegenüber anderen Mittelmeerdestinationen hervor.
Die Mission gipfelte auf der Rumänischen Tourismusmesse (TTR) in Bukarest. Auf dem Messegelände Romexpo intensivierte die Delegation aus Gran Canaria ihre B2B-Kontakte zu einem entscheidenden Zeitpunkt: dem Beginn der Buchungsphase für die Sommersaison und die Frühlingsferien. Sollten die Verkaufszahlen die Erwartungen erfüllen, ist der nächste Schritt die Durchführung eines exklusiven Charterflugs. Dies würde Rumänien als direkten Quellmarkt für den Tourismussektor Gran Canarias etablieren.











