Mittwoch, 13. Mai 2026
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Das Grundbuchamt von Süd-Gran Canaria gewinnt den Kampf um die Eintragung eines Urteils des TSJC.

Das Grundbuchamt von Süd-Gran Canaria gewinnt den Kampf um die Eintragung eines Urteils des TSJC.

Gara Hernández - M24h Sonntag, 15. Februar 2026

Die Kontroverse entstand, als MRAV mit einem Urteil des Obersten Gerichtshofs der Kanarischen Inseln (TSJC) zum Grundbuchamt Nr. 1 von San Bartolomé de Tirajana ging. Sein Anliegen war eindeutig: Er wollte einen Eintrag im Grundbuch erwirken, der seine vorrangigen Rechte an mehreren Grundstücken in der Gemeinde garantierte. Die Grundbuchbeamtin Aitana Hernández García verweigerte jedoch am 25. September 2025 die Eintragung des Dokuments in das Tagesregister. Die Gründe dafür waren überzeugend: Das Dokument gelte nicht als „eintragungsfähiger Titel“ und identifizierte die betroffenen Grundstücke nicht ausreichend.

Anstatt die Entscheidung zu akzeptieren, legte die Betroffene im beschleunigten Verfahren gemäß Gesetz 11/2023 Berufung ein und machte geltend, die Ablehnung habe ihr erheblichen Schaden zugefügt. Die Berufungsklägerin rügte einen Sachfehler des Grundbuchamts und wies darauf hin, dass das Gerichtsurteil ausdrücklich fünf konkrete eingetragene Grundstücke (1143, 2094, 19239, 4074 und 1928) nannte. Für die Bürgerin war die Tatsache, dass das Gerichtsurteil einen städtebaulichen Streit zwischen dem Stadtrat von San Bartolomé de Tirajana und einer Landbereinigungsbehörde beilegte, ausreichender Beweis für dessen Bedeutung und somit für ihr Recht, zumindest einen Eintrag im Grundbuch zu erhalten.

Die Generaldirektion für Rechtssicherheit und öffentliches Vertrauen hat die Debatte schließlich mit einer im Februar 2026 veröffentlichten Resolution beendet. Obwohl die Behörde die Bedeutung eines ungehinderten Zugangs zum Grundbuch anerkennt, stellte sie sich letztlich auf die Seite des Grundbuchbeamten von Tirajana. Ausschlaggebend war das Urteil des Obersten Gerichtshofs der Kanarischen Inseln (TSJC), das zwar die Grundstücke erwähnt, aber keine direkte Anweisung oder klare Vorgaben hinsichtlich der Eintragung oder Änderung im Grundbuch enthält. Da ein spezifischer Gerichtsbeschluss an das Grundbuchamt fehlt, bleibt das Dokument in der Schwebe. Dies bestätigt, dass im komplexen Stadtplanungsgebiet Süd-Gran Canarias ein gewonnener Prozess nicht ausreicht; man muss einen Titel erlangen, den das Grundbuchamt bearbeiten kann.

 

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