Die Staatsanwaltschaft hat beantragt, AB, einen Marokkaner, der Ende 2024 im Geschäftszentrum von Vecindario mit verschiedenen Drogen aufgegriffen wurde, vor dem Provinzgericht von Las Palmas anzuklagen. Die Anklage fordert eine vierjährige Haftstrafe und eine Geldstrafe von 1.737 Euro wegen eines Verbrechens gegen die öffentliche Gesundheit, nachdem er von der Guardia Civil im öffentlichen Raum festgenommen worden war.
Der Vorfall ereignete sich am Nachmittag des 21. Dezember, als eine Streife der öffentlichen Sicherheit die Avenida de Canarias überwachte. In der Nähe von Hausnummer 457 bemerkte der Beschuldigte die Beamten, bog abrupt ab und warf zwei schwarze Säcke in einen Müllcontainer. Nachdem er sofort identifiziert worden war, stellten die Beamten die Säcke sicher. Diese enthielten sechzehn Päckchen Kokain, neun Stück Haschisch-Harz sowie einen 50-Euro-Schein und zwei 20-Euro-Scheine.
Nachfolgende Laboruntersuchungen bestätigten die Reinheit der Substanzen: Das 5,05 Gramm Kokain wies einen Reinheitsgrad von 83,56 % auf, das Haschisch wog 41,39 Gramm. Der Straßenverkaufswert der Drogen wurde auf 579 € geschätzt. Laut Aussage der Staatsanwaltschaft führte der Angeklagte die Substanzen in der klaren Absicht mit sich, sie gewinnbringend zu verkaufen und dadurch die öffentliche Gesundheit zu gefährden.
Da keine Umstände vorliegen, die seine strafrechtliche Verantwortlichkeit mindern, beantragt die Staatsanwaltschaft neben der Freiheitsstrafe den besonderen Ausschluss vom passiven Wahlrecht und die Einziehung der sichergestellten 90 Euro. Das Verfahren wartet nun auf die Anberaumung der mündlichen Verhandlung durch das Landgericht, in der über die strafrechtliche Zukunft des Angeklagten entschieden wird.











