Der Inselpolitische Rat der Kanarischen Koalition hat einen wichtigen strategischen Schritt unternommen, um in der komplexen politischen Landschaft Süd-Gran Canarias wieder an Einfluss zu gewinnen. Nach der Neubesetzung seiner Ortskomitees hat die Partei eine neue Organisationsstruktur verabschiedet, die ihre territoriale Präsenz professionalisieren soll. Ziel ist es, die Strategien der einzelnen Gemeinden aufeinander abzustimmen, um eine einheitliche Alternative zu bieten, das Bild isolierter Gruppierungen zu überwinden und das politische Handeln zu stärken, das Gemeinde für Gemeinde auf die wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen eingeht, die die Partei als Prioritäten für das Wachstum der Insel identifiziert.
Diese organisatorische Stärkung geht einher mit einer Hinwendung zu einem stärker basisorientierten Politikansatz. Die Kanarische Koalition will damit die Kluft zwischen Institution und Bevölkerung verringern. Das höchste Regierungsorgan der Insel hat sich auf eine Partizipationsagenda geeinigt, die den direkten Dialog mit Bürgergruppen in den Mittelpunkt stellt und aktives Zuhören als Instrument der Kontrolle und der Vorschlagserstellung institutionalisieren soll. Mit dieser Strategie versuchen die Nationalisten, wieder Kontakt zu einer Wählerschaft aufzunehmen, die eine stärkere Präsenz politischer Parteien im öffentlichen Leben fordert. Dies verschafft der Organisation eine gesellschaftliche Reichweite, die sie für die Einflussnahme auf die Inselpolitik als unerlässlich erachtet.
Kernstück dieser neuen politischen Offensive ist die Initiative „Gran Canaria braucht dich“, deren Start für die kommenden Wochen geplant ist. Laut der letzten Sitzung des Politischen Rates soll dieses Projekt als Dachorganisation für alle Bürgerbeteiligungsaktivitäten des Jahres dienen und den produktiven und sozialen Sektoren eine Stimme in den Entscheidungsprozessen der Partei geben. Mit diesem Programm will die Kanarische Koalition in der öffentlichen Meinung Gran Canarias an Boden gewinnen und sich als erneuerte, strukturierte Organisation präsentieren, die sich vor allem an den unmittelbaren Lebensrealitäten der Inselbewohner orientiert.











